Yard Management für Stahl

Stahlproduktion. Jeden Tag. Effizient. Sicher. Digital.

Die Stahlindustrie befindet sich im Wandel – von Dekarbonisierung bis Digitalisierung. Das wirkt sich unmittelbar auf den Yard aus: Komplexe Materialflüsse, hohe Verkehrsaufkommen und anspruchsvolle Sicherheitsprozesse stellen besondere Anforderungen an die Werkslogistik. Mit flow digitalisiert und automatisiert star/trac Yard Prozesse von der Voranmeldung bis zur Ausfahrt.

Gate
Automatisierte Einfahrt, Identifikation und Check-in Prozesse
Yard
Disposition, Routing und Echtzeitsteuerung
Security
Sicherheitsunterweisungen, ADR, Radioaktivitätskontrolle und Zutrittssteuerung
Digital Intelligence
Transparenz, KPIs und kontinuierliche Prozessverbesserung
Vertrauen führender Industrieunternehmen

Bewährt an anspruchsvollen Industriestandorten.

Von Stahl über Chemie bis zur Prozessindustrie unterstützt flow führende Industrieunternehmen dabei, komplexe Yard Prozesse zu digitalisieren, zu automatisieren und zu optimieren.

Führende Marken vertrauen uns
Herausforderungen in der Stahlindustrie

Stahlwerke sind keine Standard-Yards.

Stahlwerke vereinen neben der Produktion und dem Versand von Stahlprodukten noch eine Vielzahl an Prozessen wie Schrottlogistik, innerbetriebliche Transporte, Lieferverkehr und Funktionen wie Verwiegung, Bahnverkehr und Werksicherheit, ähnlich einem Industriepark. Nicht der Standardprozess ist die Herausforderung, sondern die täglich auftretenden Ausnahmen, Abhängigkeiten und die fehlende Transparenz in Echtzeit.

Schrottlogistik und Verwiegung

Schrott, Coils, Brammen, Fertigmaterial und innerbetriebliche Transporte erfordern präzise Koordination, mehrstufige Verwiegungsprozesse und zuverlässige Sichtbarkeit im Yard.

Bis zu 3 % Materialverlust können ohne digitale Verwiegung entstehen.

Hohes Verkehrsaufkommen

Integrierte Stahlwerke können täglich 500 bis 1.000 LKW Bewegungen über mehrere Werkstore, Waagen und Verladebereiche abwickeln.

Bereits 30 Minuten Verzögerung können im großen Maßstab erhebliche Standgeldkosten verursachen.

Bahn und innerbetriebliche Transporte

Bahnwagen, LKW und interne Fahrzeuge müssen zwischen Produktion, Lager, Verladung und Versand synchronisiert werden.

Digitale Koordination verhindert Engpässe zwischen Produktion und Versand.

Werksicherheit und Compliance

Sicherheitsunterweisungen, ADR Prüfungen, Radioaktivitätskontrollen, Fahrerhandling und Zutrittskontrollen müssen sicher und nachvollziehbar durchgeführt werden.

Ein integrierter Sicherheitsprozess für die gesamte Inbound Logistik.

Green Steel Transformation

CO₂ reduzierte Stahlproduktion erhöht die Anforderungen an Transparenz, Materialverfolgung, digitale Lieferketten und eine vorausschauende Ladeplanung. Daten aus Tor, Slotbooking und erwarteten Ankünften schaffen die Grundlage, um Ladestellen besser auszulasten und Transporte gezielter zu steuern.

Die digitale Grundlage für die Green Steel Supply Chain von morgen.

Bestehende IT Systeme und Digitalisierung

Offene Schnittstellen und eine integrierte Plattform verbinden bestehende Systeme, vereinheitlichen Prozesse und ermöglichen eine durchgängige Steuerung vom Werkstor bis zur Verladung.

Eine Plattform für Tor, Yard, Sicherheit, Verwiegung und Logistik.
Industrieerfahrung

Bewährt in anspruchsvollen Industrieumgebungen.

star/trac bringt praktische Erfahrung aus großen Industrie-Yards, komplexen Gate Prozessen und regulierten Produktionsstandorten mit. Dieselbe Plattformlogik unterstützt stahlspezifische Yard Anforderungen.

Referenzprojekt
LKW bei der digitalen Torabfertigung von thyssenkrupp Steel

thyssenkrupp Steel

flow unterstützt die Digitalisierung komplexer Yard und Gate Prozesse bei thyssenkrupp Steel in Duisburg, einem der größten Logistik Hubs Deutschlands.

Die digitale Zuflusssteuerung und die reibungslose Abwicklung an den Werkstoren reduzieren Wartezeiten und Rückstaus. Davon profitieren sowohl die Prozesse innerhalb des Werks als auch die Verkehrssituation auf den umliegenden Straßen. Digitale Dokumente und Ladescheine ersetzen papierbasierte Abläufe und reduzieren den manuellen Aufwand.

1.200
LKW pro Tag
13.000
PKW und Kleintransporter pro Tag
≈ 67 %
kürzere Abfertigungszeit je Wiegeprozess
Voll integrierter Prozess
Kennzeichenerkennung (ANPR), Fahreridentifikation, Verwiegung und integrierte Radioaktivitätskontrolle

Ergebnisse aus dem offiziellen Digitalisierungsprojekt von thyssenkrupp Steel Duisburg.

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Typische Stahlprozesse mit flow

Jeder Transport ist individuell. Der Prozess bleibt standardisiert.

flow bildet zentrale Logistikprozesse moderner Stahlwerke digital ab. Von der Schrottanlieferung über Nebenprodukte bis zur Coil Verladung werden individuelle Transportanforderungen über standardisierte, regelbasierte Prozesse gesteuert. Aufträge, Identifikation, Sicherheitsprüfungen, Verwiegung, Status und Dokumentation greifen dabei durchgängig ineinander.

Digitale Schrottanlieferung

flow unterstützt die volldigitale Schrottanlieferung mit Auftrag, Fahreridentifikation, Kennzeichenerkennung, Verwiegung und integrierter Radioaktivitätskontrolle.

  • Auftragsnummer und Lieferdaten werden digital geprüft.
  • Der Fahrer identifiziert sich am Terminal oder digital.
  • Das Kennzeichen wird automatisch gelesen.
  • Radioaktivitätsprüfung und Verwiegung sind in den Prozess integriert.
  • Belege und Auftragsdokumente werden automatisch erzeugt.
Automatisierter Prozess im Standardfall. flow steuert Prüfungen und Prozessschritte transportabhängig und in der jeweils erforderlichen Reihenfolge. Manuelle Bearbeitung ist nur bei Ausnahmen notwendig.

Nebenprodukte der Stahlproduktion

Auch Nebenprodukte und Reststoffe wie Sand, Schlacke oder weitere Materialströme können mit flow digital disponiert, abgefertigt und dokumentiert werden.

  • Digitale Beauftragung und Disposition.
  • Automatisierte Einfahrt und Zuordnung zum Prozess.
  • Verwiegung, Statusführung und Dokumentation.
  • Transparente Abwicklung von Entsorgungsprozessen.
  • Nachvollziehbare Prozessdaten für interne und externe Beteiligte.
Durchgängige digitale Abfertigung von Nebenproduktströmen.

Outbound und Coil Verladung

Für ausgehende Transporte unterstützt flow die Steuerung von Ladebereitschaft, Slot, Fahrerinformation, Verladeprozess, Check-out und Dokumentation.

  • Digitale Avisierung und Slotmanagement.
  • Status zur Ladebereitschaft in Echtzeit.
  • Routing zu Wartebereichen und Verladestellen.
  • Koordination von Verladung, Dokumenten und Ausfahrt.
  • Transparenz für Leitstand, Versand und Transportpartner.
Ein gemeinsamer Datenstand für alle Beteiligten im Outbound Prozess.
End-to-End Yard Prozess

Ein Prozess. Eine Plattform. Volle Transparenz.

flow verbindet alle relevanten Yard Schritte auf einer Plattform. Informationen stehen dort zur Verfügung, wo Entscheidungen getroffen werden: vor der Ankunft des LKW, am Tor, im Yard, während der Verladung und beim Check-out.

Schritt 1

Voranmeldung

Digitale Transportdaten, Lieferinformationen, Slotbooking und Zuflusssteuerung vor der Ankunft. Erwartete Ankünfte stehen Tor, Leitstand und Ladestellen frühzeitig zur Verfügung.

Schritt 2

Werkstor

Automatisierter Check-in, Fahrzeugidentifikation, Fahrerhandling und transportabhängige Sicherheitsprüfungen.

Schritt 3

Yard Steuerung

Disposition, Routing, Wartebereichsmanagement und Echtzeitkoordination. Informationen aus Tor und Slotbooking unterstützen eine vorausschauende Ladeplanung.

Schritt 4

Verladung

Operative Steuerung von Verladeprozessen, Verwiegung und Statusmeldungen. Ladescheine, Transportinformationen und CO₂ relevante Daten werden digital bereitgestellt. Auch die Ladeplanung für E-LKWs, etwa Ladezeitfenster und Verfügbarkeit von Ladepunkten, lässt sich in die Yard-Steuerung integrieren.

Schritt 5

Check-out

Digitaler Prozessabschluss, automatisierte Dokumentenbereitstellung und transparente Datenübergabe an Folgeprozesse. Papierbasierte Abläufe und manuelle Übergaben werden deutlich reduziert.

Yard Maturity Framework

Vom manuellen zum autonomen Yard. Schritt für Schritt.

Jedes Stahlwerk hat einen anderen Ausgangspunkt. Das Yard Maturity Framework hilft, den heutigen Reifegrad einzuordnen und den nächsten realistischen Schritt in Richtung Automatisierung und datenbasierter Steuerung zu definieren. Dabei gilt: nicht alles auf einmal. Eine ganzheitliche Betrachtung heißt, zuerst die Hebel mit dem größten Wirkungsgrad anzugehen – Sonderfälle und Ausnahmen werden bewusst in eine spätere Phase verschoben.

Level 1

Manuell

Papierlisten, manuelle Abstimmung, lokale Tabellen und geringe digitale Transparenz im Yard.

Level 2

Digitalisiert

Erste digitale Werkzeuge und Einzelmodule, aber keine durchgängige Steuerung vom Tor bis zur Verladung.

Heute
Level 3

Integriert

Eine Yard Management Plattform verbindet Gate, Sicherheit, Verwiegung, Yard Steuerung und ERP Integration.

Level 4

Automatisiert

Automatisierte Workflows, Echtzeitstatus und skalierbare Prozesse über Standorte und Prozessbereiche hinweg.

Level 5

Autonom

Datenbasierte Orchestrierung, vorausschauende Steuerung und kontinuierliche Optimierung in Richtung autonomer Yard.

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